6/8 oder 3/4

Turbulent starteten die Giswil Dragons Herren in das Abenteuer Tessin. Der „mit Erfahrung gesegnete“ Ersatztorhüter, welcher extra die lange Reise ins Tessin mitmachte, wurde noch vor der Abreise zur Nummer eins. Da der eigentliche Stammtorhüter der Dragons zuhause das Bett hüten musste, sprang die Nummer 30# für beide Spiele ein.

Start bleibt turbulent.
Gegen die Vipers starteten die Dragons denkbar schlecht. Bereits nach 20 Minuten mussten die Obwaldner einem 1:4 Rückstand nachsehen. In der motivierenden Pausenrede galt es möglichst schnell den Anschlusstreffer zu erzielen. Einfacher gesagt als getan. (So denkt man zumindest.) Nach dem Anpfiff gelang der Bullygewinn und nach einem kurzen Querpass direkt der Treffer zum 2:4. Danach waren die Fasnachtsgeister der Giswiler so richtig geweckt. Vipers gelang während der zweiten Hälfte des Spiels kein Treffer. Die Dragons hingegen rockten das Spielfeld und trafen gleich 5 mal zum verdienten 6:4 Sieg.

Den kürzeren gezogen.
In diesem Spiel gegen den UHC Einsiedeln starteten die Giswil Dragons besser als zuvor. Trotz der Führung zum 1:0 gelang Einsiedeln aber kurz darauf der Ausgleichstreffer. Nach dem lange kein Treffer mehr viel änderten die Obwaldner ihre Taktik. Mit nunmehr zwei Blöcken versuchten die Giswiler mehr Druck und Tempo aufzubauen. Dies gelang und es resultierten drei schnelle Treffer aus der Taktikänderung. Eine unnötige Strafe aus Sicht der Obwaldner änderte das Spiel geschehen aber dramatisch. Dem Treffer in Überzahl folgte ein schneller Anschlusstreffer der Einsiedler. Zum Pech kam auch noch Unglück dazu. Nach zwei verletzten Ausfällen, gelang es aufgrund weniger Sekunden auch nicht den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Der UHC Einsiedeln netzte wenige Sekunden vor Spielende zum 7:7 Unentschieden ein.

Mit den ersten 3 Punkten dieser Saison durften die Giswil Dragons die lange Reise ins schöne Obwaldnerland antreten. Eine Mischung aus Freude und leichter Enttäuschung fuhr dabei mit. Wäre es doch heute möglich gewesen volle 4 Punkte zu erhalten. Trotzdem bleibt die Gewissheit nun in der dritten Liga angekommen zu sein und im Dezember wieder voll Angreifen zu können.

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