Die Grösse des scheitern

Das aufeinander treffen zweier „ungleichen“ Teams ist im Sport nur selten der Fall. Grossanlässe wie Olympia, Weltmeisterschaften, usw… führen teilweise zu Spielen David gegen Goliat. Auf nationalem Niveau übernimmt der schweizer Cup diese Aufgabe. Während der Favorit seiner Rolle gerecht werden muss, geniesst der Underdogg den Heimvorteil, die Sympathie des Publikums und die Möglichkeit des ganz grossen Coup.
All dies konnten die Damen der Giswil Dragons bereits in der letzten Cuprunde gegen die höher klassierten Damen des UHC JW Sursee 86 bereits feiern und geniessen.

Dieses Kunststück ein weiteres mal zu vollbringen war die Aufgabe der aktuellen Runde gegen die Red Devils March-Höfe Altendorf. Im Gegensatz zu anderen Sportarten, kann man sich im Kleinfeldunihockey aber nicht mit dem „Zerstören“ des gegnerischen Teams begnügen. Es braucht über 60 Minuten eine solide Defensive, starke Offensive und eine herausragende Teamleistung um einen „grossen“ zu schlagen.

Wie sich am vergangen Sonntag zeigt genügt es manchmal auch trotzdem nicht. Wenn man über die ganze Spielzeit einem dominant auftretenden Gegner gegenübersteht der Spielerisch, Technisch und Körperlich überlegen ist; Gilt es zum Ende die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Dass dies den Giswilerinnen der Dragons gelungen ist und Sie trotz 4:16 Niederlage die Mehrzweckhalle erhobenen Hauptes verlassen haben, schildern sie gleich selbst.

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