Pflicht erfüllt / Kür gescheitert

Die Saisonhälfte der Damen ist bereits passé. In der sechsten Runde stand für die Giswil Dragons Damen ein Pflichtsieg gegen die Vipers Innerschwyz und eine Spiel zur Kür gegen die Hot Chilis Rümlang auf dem Meisterschaftsplan.

Giswil passt sich an
Eine Spielerische „Krankheit“ die sich über den gesamten Verein der Dragons zieht, hatte auch bei den Damen mal wieder zugeschlagen. Im ersten Spiel gegen die letztplatzierten Vipers Innerschwyz standen die Giswilerinnen als Favorit auf dem Feld. Einmal mehr tat sich eine Mannschaft aus Giswil schwer dieser Rolle gerecht zu werden. die Damen passten sich in Tempo und zwingenden Torchancen nicht nur an den Gegner an. Die Obwaldnerinnen vermochten einmal mehr erst in Rücklage das Spielgeschehen in die eigenen Hände zu nehmen. Den Vipers gelangen in den ersten 20 Minuten gleich 3 Treffer und sie schufen sich Chancen für zahlreiche mehr. Aber die Damen der Dragons weckte der erste Gegentreffer und sie erzielten gleich 5 Tore vor der Pausensirene.
Beim Stand von 5:3 aus Sicht der Dragons wäre die Möglichkeit da, das Spiel in sichere Bahnen zu lenken. Diesen Gefallen verweigerten aber die Obwldnerinnen den Fans und liessen Schwyzerinnen wieder mehr Luft zum spielen. Das Spiel blieb ein offener Schlagabtausch bei dem die Giswil Dragons immer mindestens eine Nasenlänge vorne blieb. Am Ende gewannen die Spielerinnen der Dragons verdient und sicher mit 8:5.

Bei der Kür 1 Punkt verloren.
Nun stand also die Kür an, wenn es darum geht den 5. Tabellenplatz zu behalten, muss man gegen die zweit platzierte Mannschaft Hot Chilis Rümlang-Regensdorf nicht gewinnen. Trotzdem wäre es natürlich schön auch da ein oder zwei Punkte zu stehlen und sich ein Polster auf die Verfolger zu erarbeiten. Das Mittel zum Sieg ist die Nervosität des Gegners. Wenn es den Chilis mal nicht gelingt ein Spiel zu kontrollieren und klar in Führung zu gehen, steigert sich die Nervosität der Mannschaft mit jeder verstrichenen Minute.
Daraus folgt dass die Dragons gleich zu Beginn mit viel Druck und Zug auf das gegnerische Tor agieren müssen. Das gelang den Dragons hervorragend und der erste Treffer landete im Tor der Chilis. In der ersten Halbzeit folgten dann noch 4 Strafminuten gegen die Zürcherinnen. Leider konnten diese nicht verwertet werden. Durch individuelle Fehler und viel Glück gelang den sichtlich nervösen Chilis bis zur Pause der Ausgleich zum 2:2.
Während der zweiten Hälfte schenkten sich beide Teams nicht und ein spannender Schlagabtausch fand statt. Die Dragons kämpften, ihrem Namen entsprechend, mit viel Feuer und Leidenschaft. Die Tore, ob durch schönes Kombinationsspiel, Einzelleistungen oder auch Glück wurden hoch umjubelt. Der Spiess drehte sich jedoch als die Chilis durch diverse individuelle Fehler der Dragons wieder ins Spiel fanden. Beim Stand von 6:4 aus Sicht der Zürcher erhielten diese die Chance die Vorentscheidung in Überzahl herbeizuführen. Doch die Obwaldnerinnen erzielten in Unterzahl den Anschlusstreffer zum 6:5. Die letzten 90 Sekunden fanden sich die 4 Giswilerinnen nur noch vor dem gegnerischen Tor. Leider reichte es nicht für den verdienten Ausgleich. Die Partie endete 6:5 für die Chilis.

Den einen Punkt hätte man gerne genommen und auch gebrauchen können ist man jetzt Punktgleich mit den Buccaneers Sellenbüren. Gegen diese steht jedoch das Direktduell in der Rückrunde noch aus. Auch weiss man, dass sich die Giswil Dragons Damen vor keinem Gegner in der 1. Liga verstecken müssen und überall ein oder zwei Punkte zu holen sind.

Für Giswil spielten
Abächerli, Amgarten, Amstalden, Burch, Halter P., Halter S., Hottinger, Imfeld, Schrackmann, Senti, Wälti
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