Tabllentrennung

Harte Brocken

Gleich zwei spiel – und kämpferisch starke Teams standen den Giswil Dragons Damen in der zweiten Meisterschaftsrunde in Schwyz gegenüber. Der KTV Muotathal stand für die Körperliche Überlegenheit. Die Mettmenstetten Unicorns galt als technisch sehr versiertes Team in der Damen 1. Liga.

Grössenunterschied

In der zweiten Runde der Meisterschaft standen die beinahe einheimischen Muotathaler auf dem Programm. In Schwyz sollte sich nun das Spreu vom Weizen trennen. Die Dragons starteten konzentriert aber verhalten in die Partie. Die Körperlich überlegenen Muotathaler spielten clever und setzten im erlaubten Rahmen ihr können überzeugend um. Nicht ganz verwunderlich sehnte man bereits nach 15 Minuten und einem 4 Tore Rückstand die Pause herbei. Die Schwyzerinnen fühlten sich teilweise etwas zu sicher und unter Druck spielten sie nicht mehr so souverän auf. So gelang auch nach einem Zweikampf in der Mittelzone der erste Treffer für die Obwaldnerinnen.
Beim Pausenstand von 1:5 aus Sicht der Dragons wollte man nun alles auf eine Karte setzen. Mit viel Tempo und teilweise zu zweit setzten die Giswilerinnen den Gegner arg und weitere zwei mal mit krönendem Erfolg unter Druck. Doch man bezahlte teures Lehrgeld. Der KTV Muotathal verstand es viele Fehler auszunutzen und ihrerseits die entstandenen Überzahlsituationen gnadenlos auszunutzen. Das Spiel endete deutlich mit 12:3 zugunsten der Schwyzerinnen.

Premiere

Im zweiten Spiel standen die spielerisch starken Damen der Mettmenstetten Unicorns auf der gegnerischen Seite. Allzu leicht gelang den Zürcherinnen die ersten beiden Treffer. Die diversen kleinen Fehler in der defensiver der Dragons nutzte der Gegner jedes mal aus. Nicht nur das, es gelang den Unicorns auch alles und sie erzielten Tore wo beinahe keine Möglichkeit bestand. Durch eine gute Einzelleistung und einen erzwungenen Penalty stand es zur Halbzeit „nur“ 5:2 für die Mettmenstetten Unicorns.
Um an Tore zu kommen muss man dem Ball die Chance geben ins Tor zu rollen. Diese einfache Unihockey Weisheit sollte der Schlüssel zum Erfolg für die Giswil Dragons sein. Gesagt getan aus einer „unmöglichen“ Position gelang ein „unmöglicher“ Schuss und die Giswilerinnen feierten Premiere. Das dritte Tor viel durch eine Spielerin welche an diesem Tag ihre allererste offizielle Meisterschaftspartie bestritt. Die Freude darüber währte länger als der erhoffte Auftrieb. Durch einfache Ballverluste und viele Fehler rannten die Obwaldnerinnen erfolglos gegen eine Mauer der Unicorns an. Diese vermochten es aber nach wie vor das Spiel zu dominieren und erhöhten ihr Score stetig. Am Ende stand es 4:11 aus Sicht der Giswil Dragons

Nach dieser Runde zeigt sich in der Tabelle klar welche Gegner man schlagen MUSS um sich Hoffnungen auf den Verbleib in der ersten Liga zu sichern. Da weder Muotathal noch Mettmenstetten zu dieser Kategorie zählt haben die Damen zwar Spiele verloren aber einiges an Erfahrung gewonnen. Wenn man diese Erfahrung nun richtig einsetzt wird man möglicherweise in der Lage sein den vorderen Teams (Metaphorisch) ein Bein zu stellen.

Für Giswil spielten
Amgarten, Burch, della Torre, Dillier, Halter P., Halter S., Hottinger, Imfeld, Schrackmann, Wälti, Abächerli
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